Angebot des Monats
Kompressionstherapie
Einführende Hinweise
Kompressionsstrümpfe sind als wesentlicher Bestandteil der Kompressionstherapie ein medizinisches Hilfsmittel, welches in bestimmten Ausführungen vom Arzt verordnet werden kann.
Indikationen
Wirkprinzip
Kompressionsstrümpfe erzeugen von außen Druck auf das Gewebe des umschlossenen Beines, um dessen geschädigtes Venen- oder Lymphsystem zu entlasten. Ein Kompressionsstrumpf ist so gefertigt, dass der ausgeübte Druck von oben nach unten analog zum Gewebedruck in Richtung der Schwerkraft zunimmt. Der ausgeübte Druck des Strumpfes ist je nach Krankheitsgrad des Patienten angepasst und wird in die Kompressionsklassen (KKL, CCL oder Ccl) I - IV eingeteilt. Die KKL I ist die leichteste Kompressionsklasse.
Nur der Zustand der Entstauung einer Extremität kann erhalten bleiben (Erhaltungstherapie). Aktiv entstauen kann ein Kompressionsstrumpf nicht. Kompressionsstrümpfe und Kompressionsverbände dienen als Widerlager für die Muskelbewegung, etwa so wie eine Muskelfaszie. Somit können sie nur dann Wirkung in der Erhaltungstherapie haben, wenn der Träger des Kompressionsstrumpfs sich ausreichend bewegen kann. Bei immobilen Menschen wirken Kompressionsstrümpfe nur eingeschränkt. Um die arterielle Durchblutung nicht zu unterbinden, sollte vor der Verordnung der Knöcheldruckindex (KDI) mit einem Taschen-Doppler bestimmt werden. Der KDI sollte über 0,8 liegen. Bei Patienten mit pAVK (periphere arterielle Verschluss Krankheit) und Polyneuropathie sollte eine Kompressionstherapie nur unter ärztlicher Kontrolle und - Verantwortung durchgeführt werden.
Prophylaktische Anwendungen
In schwächerer Ausführung (KKL < I) sind Kompressionsstrümpfe auch als prophylaktisches Mittel gegen Reisethrombose oder als Unterstützung für Angehörige dauernd stehender Berufe (z. B. Verkäufer/in) in Verwendung. So senken Kompressionsstrümpfe das Risiko für eine Thrombose auf Langstreckenflügen, auch "Economy-Class-Syndrom" genannt, um rund 90 Prozent. Auslöser der "Reisethrombose" sind neben der eingeengten Sitzposition und der dadurch verursachten mangelhaften Durchblutung der Beine auch die sehr trockene Luft im Flugzeug, verbunden mit häufig zu geringer Flüssigkeitsaufnahme. Dies betrifft Passagiere, bei denen weitere innere Risikofaktoren vorliegen. Regelmäßig werden Kompressionsstrümpfe nach Operationen oder auch für Träger von Gipsverbänden o. ä. verordnet.
Fertigung
Ein Kompressionsstrumpf besteht aus Zweizugmaterial (Längs-und Querdehnung). Die Fadenqualität ist heute nur noch selten eine Naturfaser (Baumwolle), gemischt mit einer elastischen Chemiefaser (früher Gummi). Die aktuell meist verwendeten Vollsynthetikfasern sind wesentlich haltbarer. Um nahtlos zu sein, wird ein Kompressionsstrumpf im Rundstrickverfahren gestrickt. Verfügt der zukünftige Träger des Strumpfs über ungewöhnliche Körperproportionen, kann eine Maßfertigung sinnvoll sein.
Eine zweite Variante sind flachgestrickte Strümpfe. Dabei werden die Strümpfe nicht im Rundstrickverfahren hergestellt, sondern mit einer Naht wie eine Röhre zusammengenäht
Die Optik leidet zwar unter diesem Verfahren, allerdings können so die Konturen der Beine wesentlich besser bekleidet werden. Flachgestrickte Strümpfe werden in der Regel bei starken Venenleiden oder Ödemen eingesetzt und haben die Kompressionsklassen II, III oder sogar IV.
Ausführungen
Kompressionsstrümpfe sind in Unterknie-, Oberknie- und Oberschenkel-Länge, ebenso als Strumpfhose für beide Geschlechter in unserem Sanitätshaus erhältlich.
Wahlweise sind sie mit oder ohne Zehenöffnung oder mit einem Silikon-besetzten Halteband am Oberrand ausgestattet. Getragen wird ein Kompressionsstrumpf gewöhnlich nur am Tage, solange der Körper sich in aufrechter Haltung befindet. An- und Ausziehhilfen sind erhältlich. Es gibt auch "Kompressionsstrümpfe" für Hände und Arme, da auch die oberen Gliedmaßen von Krankheiten betroffen sein können, welche eine Kompression erfordern.
Kompressionsstrümpfe sind als wesentlicher Bestandteil der Kompressionstherapie ein medizinisches Hilfsmittel, welches in bestimmten Ausführungen vom Arzt verordnet werden kann.
Indikationen
- Krampfadern (Varizen),
- Beinvenenthrombosen und deren Folge,
- Postthrombotisches Syndrom,
- Lymphödem
- "Offene Beine" (Ulcus cruris).
Wirkprinzip
Kompressionsstrümpfe erzeugen von außen Druck auf das Gewebe des umschlossenen Beines, um dessen geschädigtes Venen- oder Lymphsystem zu entlasten. Ein Kompressionsstrumpf ist so gefertigt, dass der ausgeübte Druck von oben nach unten analog zum Gewebedruck in Richtung der Schwerkraft zunimmt. Der ausgeübte Druck des Strumpfes ist je nach Krankheitsgrad des Patienten angepasst und wird in die Kompressionsklassen (KKL, CCL oder Ccl) I - IV eingeteilt. Die KKL I ist die leichteste Kompressionsklasse.
Nur der Zustand der Entstauung einer Extremität kann erhalten bleiben (Erhaltungstherapie). Aktiv entstauen kann ein Kompressionsstrumpf nicht. Kompressionsstrümpfe und Kompressionsverbände dienen als Widerlager für die Muskelbewegung, etwa so wie eine Muskelfaszie. Somit können sie nur dann Wirkung in der Erhaltungstherapie haben, wenn der Träger des Kompressionsstrumpfs sich ausreichend bewegen kann. Bei immobilen Menschen wirken Kompressionsstrümpfe nur eingeschränkt. Um die arterielle Durchblutung nicht zu unterbinden, sollte vor der Verordnung der Knöcheldruckindex (KDI) mit einem Taschen-Doppler bestimmt werden. Der KDI sollte über 0,8 liegen. Bei Patienten mit pAVK (periphere arterielle Verschluss Krankheit) und Polyneuropathie sollte eine Kompressionstherapie nur unter ärztlicher Kontrolle und - Verantwortung durchgeführt werden.
Prophylaktische Anwendungen
In schwächerer Ausführung (KKL < I) sind Kompressionsstrümpfe auch als prophylaktisches Mittel gegen Reisethrombose oder als Unterstützung für Angehörige dauernd stehender Berufe (z. B. Verkäufer/in) in Verwendung. So senken Kompressionsstrümpfe das Risiko für eine Thrombose auf Langstreckenflügen, auch "Economy-Class-Syndrom" genannt, um rund 90 Prozent. Auslöser der "Reisethrombose" sind neben der eingeengten Sitzposition und der dadurch verursachten mangelhaften Durchblutung der Beine auch die sehr trockene Luft im Flugzeug, verbunden mit häufig zu geringer Flüssigkeitsaufnahme. Dies betrifft Passagiere, bei denen weitere innere Risikofaktoren vorliegen. Regelmäßig werden Kompressionsstrümpfe nach Operationen oder auch für Träger von Gipsverbänden o. ä. verordnet.
Fertigung
Ein Kompressionsstrumpf besteht aus Zweizugmaterial (Längs-und Querdehnung). Die Fadenqualität ist heute nur noch selten eine Naturfaser (Baumwolle), gemischt mit einer elastischen Chemiefaser (früher Gummi). Die aktuell meist verwendeten Vollsynthetikfasern sind wesentlich haltbarer. Um nahtlos zu sein, wird ein Kompressionsstrumpf im Rundstrickverfahren gestrickt. Verfügt der zukünftige Träger des Strumpfs über ungewöhnliche Körperproportionen, kann eine Maßfertigung sinnvoll sein.
Eine zweite Variante sind flachgestrickte Strümpfe. Dabei werden die Strümpfe nicht im Rundstrickverfahren hergestellt, sondern mit einer Naht wie eine Röhre zusammengenäht
Die Optik leidet zwar unter diesem Verfahren, allerdings können so die Konturen der Beine wesentlich besser bekleidet werden. Flachgestrickte Strümpfe werden in der Regel bei starken Venenleiden oder Ödemen eingesetzt und haben die Kompressionsklassen II, III oder sogar IV.
Ausführungen
Kompressionsstrümpfe sind in Unterknie-, Oberknie- und Oberschenkel-Länge, ebenso als Strumpfhose für beide Geschlechter in unserem Sanitätshaus erhältlich.
Wahlweise sind sie mit oder ohne Zehenöffnung oder mit einem Silikon-besetzten Halteband am Oberrand ausgestattet. Getragen wird ein Kompressionsstrumpf gewöhnlich nur am Tage, solange der Körper sich in aufrechter Haltung befindet. An- und Ausziehhilfen sind erhältlich. Es gibt auch "Kompressionsstrümpfe" für Hände und Arme, da auch die oberen Gliedmaßen von Krankheiten betroffen sein können, welche eine Kompression erfordern.
